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Elberfelder Übersetzung der Heiligen Schrift

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Zeitschrift: ethos

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Lebendiger Glaube

Als Gemeinschaft legen wir Wert darauf, dass unser Glaube auch gelebt wird und im Alltagsleben zum Ausdruck kommt. Sinn und Zweck liegen einerseits in der Zurüstung des Menschen für die Wechselfälle des Lebens und andererseits in einer perspektivischen und nachhaltigen Ausrichtung auf die Wiederkunft Jesu und das kommende Königreich Gottes. Wichtig sind uns auch innerer Friede und Ausgeglichenheit, Ehe- und Familienvebundenheit, sowie ständige Gottesnähe die durch die Verkündigung des Evangeliums allen Menschen eröffnet werden sollen.

Mit unserem gemeinschaftlichen Leben möchten wir von Gottes verändernder Kraft zeugen und dazu ermuntern, nicht kleingläubig zu sein und zu zweifeln, ob man heute noch so leben könne. Wir sehen, wie segensreich, aber auch notwendig dieses Leben für das Wachsen in den wirklichen Tugenden ist: in der Demut und der Selbstlosigkeit, in der Selbstverleugnung und Hingabebereitschaft, in der Sanftmut und der Geduld, darin, den anderen höher zu achten als sich selbst, auf den eigenen Vorteil zu verzichten und das Beste für den Nächsten zu suchen. Wir erfahren nicht nur, wie Jesus uns zu dem allen befähigen kann, sondern auch, dass wir Seine Hingabe und Liebe für uns dadurch tiefer verstehen und erfahren, was unser Lob und unsere Dankbarkeit Ihm gegenüber mehrt.

Wir leben in einer verdorbenen und sündigen Welt. Das ist auch kein Wunder, denn diese Welt wird vom Teufel beherrscht (2. Korinther 4:4). Er setzt alles daran, dass wir Christen so tot wie möglich im Glauben sind oder bleiben. Das ist sein großes Ziel, und leider erreicht er bei vielen Christen dieses Ziel. So entsteht die Frage, wie man ihn daran hindern kann.

Wir brauchen die Gemeinschaft mit Gott

Diese kann natürlich unterschiedlich aussehen. Aber zwei Dinge sind unbedingt notwendig dazu.

Das Gebet
Das Gebet ist die Kommunikation mit Gott. In Römer 12:12b steht, dass wir nicht nachlassen sollen im Gebet. Das Gebet ist oder sollte unsere Kraftquelle sein. Das Gebet ist das Atmen der Seele. Und ohne dieses Atmen kann die Seele nicht lebendig bleiben. Hiermit ist es wie mit einer Brieffreundschaft. Wenn ein Partner aufhört, seinem Brieffreund zu schreiben, wird ihre Beziehung langsam aber sicher zugrunde gehen.

Gottes Wort
Sein Wort zeigt uns die Wegrichtung. Es zeigt uns, wohin wir müssen. Und durch dieses Wort bleiben wir im Glauben lebendig. Ein Arzt verbringt viele Abende damit, in Büchern zu forschen und weiterzulernen, um in der Weiterentwicklung der Medizin lebendig zu bleiben. Genauso brauchen auch wir die Zeit, um zu studieren und Kraft zu schöpfen im Wort Gottes.

Wir brauchen die Gemeinschaft mit anderen Christen

Diese haben vielleicht Erfahrungen gemacht, aus denen wir lernen können. Jedenfalls brauchen wir jemanden, der uns im Glauben ermutigt, der uns stärkt und für uns da ist. Wir brauchen jemanden, der um unsere Kämpfe und Nöte weiß. In 1. Thessalonicher 5:11 steht: "Macht also einander Mut und helft euch gegenseitig weiter."

Wie Schneeflocken sind Christen sehr schwach, aber wenn sie zusammenkleben, können sie den Verkehr aufhalten. Das ist die Bedeutung von dem Wort Gemeinde - Gemeinschaft - Zusammenarbeit. Nur so können wir dem Teufel widerstehen.

Wir haben einen Auftrag zu erfüllen in dieser Welt

Jeder Christ hat eine ganz bestimmte Aufgabe in Gottes Plan. Wenn man all die Aufgaben der Christen zusammenfassen würde, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass alle Christen ein Ziel haben. Dieses Ziel könnte man ungefähr so umschreiben: Frieden mit den Nächsten und eine lebendige Beziehung mit Jesus Christus. Das ist die gute Botschaft und diese möchten wir verkündigen.

Dazu braucht Gott viele Arbeiter, und es ist keine Ausrede, zu sagen, dass man dazu nicht geeignet ist. Schauen wir uns das Beispiel von Moses an. Er war nicht geeignet, dem Pharao allein gegenüberzutreten. Er hatte Angst, genau wie einige von uns. Und was Jhwh doch noch mit ihm gemacht hat.

Aber Gott verlangt nicht immer große Aufgaben von uns. Ganz oft sind es die ganz kleinen, die wichtig sind. Vielleicht ist Ihre Hilfsbereitschaft gefragt, oder vielleicht sollten Sie heute einen ganz bestimmten Menschen ermutigen. Wir wissen es nicht, aber Gott hat einen ganz bestimmten Plan für Sie.