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N RÖMER
10:21 zitiert der Apostel Paulus aus Jesaja in Bezug auf Israel.
Den ganzen Tag habe ich meine Hände nach einem Volk ausgebreitet,
das ungehorsam ist und widerspricht.
Hiermit ist wohl das buchstäbliche Israel gemeint, denn in Röm.
11:1 stellt Paulus die Frage, ob Jhwh sein Volk verworfen hat. Unmittelbar
darauf in Vers 2 gibt er die Antwort. Gott hat sein Volk nicht
verworfen, daß er zuerst anerkannt hat.
In Vers 3-7 erklärt der Apostel , das nur ein Überrest das
Erlangt hat, was Israel ernstlich suchte, nämlich die himmlische
Berufung. Die übrigen Israeliten hatten ihr Empfindungsvermögen
abgestumpft (siehe Vers 7). Dies untermauert Paulus mit einigen Schrifttexten
(Vers 8-10).
In Vers 11 erklärt er, daß durch den Fehltritt Israels,
den Menschen aus den Nationen (Heiden), die Möglichkeit zur himmmlischen
Berufung zuteil wurde, um gleichzeitig Israel zur Eifersucht zu reizen.
Warum sollten die Israeliten eifersüchtig gemacht werden. Da
ist doch von Gott eine bestimmte Absicht dahinter?
In Vers 12 ist von der Vollzahl der Gesalbten aus den Nationen die
Rede. Dieser Vers ist sehr aufschlußreich und sollte genau betrachtet
werden. Sinngemäß heißt doch es hier: »Israels
Schuld brachte der Welt reichen Gewinn, und ihre Abkehr war für
die anderen Völker eine Quelle des Segens. Wie groß wird
dann erst der Segen für die Welt sein, wenn ganz Israel sich
Jesus Christus zuwendet!«
In den Versen 13-14 wendet sich nun der Apostel Paulus an die Nichtjuden,
da er ja ein Apostel der Nationen ist. Und vielleicht ist es ihm möglich
erklärt er, durch seinen Auftrag die Angehörigen seines
eigenen Volkes eifersüchtig zu machen und so wenigstens einige
von ihnen für die Hohe Berufung zu erretten.
In Vers 15 erklärt er dann weiter; als sie (die Israeliten) verstoßen
wurden, bedeutete das für die ganze Welt den Frieden mit Gott.
Was wird erst geschehen, wenn sie wieder angenommen werden! Dann werden
die Toten lebendig.
In den Versen 17-23 erklärt der Apostel, das die Menschen aus
den Nationen, nun die Gelegenheit haben in den edlen Ölbaum eingepfropft
zu werden, weil ja die Israeliten ihre Gelegenheit verkannt haben
zu den Gesalbten als Gesamtheit zu gehören.
In Vers 25 erklärt ihnen Paulus ausdrücklich das hl. Geheimnis,
damit sie nicht von ihrer eigenen Klugheit zu falschen Schlüssen
verleitet werden; daß eine Abstumpfung des Empfindungsvermögens
Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Menschen aus
den Nationen hereingekommen ist. Das heißt mit anderen Worten,
das die Abstumpfung (od. der Unglaube, die Verstockung usw.) der Nation
Israels so lange andauert, bis die 144 000 von den Nationen eingesammelt
sind; also vollständig ist, oder?
Und, sagt Paulus in Vers 26, auf diese Weise wird
ganz Israel gerettet werden, so wie geschrieben steht. Der Befreier
wird aus Zion (dem himmlischen Jerusalem) kommen und gottlose Handlungen
von Israel (der Nation) abwenden.
Vers27: Denn das ist der Bund, den Gott mit ihnen schließen
will: Er wird ihnen alle Verfehlungen vergeben.
Das Paulus hier vom buchstäblischen Israel spricht, geht auch
aus Vers 28 hervor, weil sie ja Feinde der guten Botschaft
sind. Aber weil Gott ihre Vorväter erwählt hat, bleiben
sie seine Freunde (od. Geliebte).
Denn Vers 29 sagt sinngemäß: »Wenn Gott jemand seine
Gnade geschenkt und berufen hat, widerruft er das nicht.«
In Vers 30-32 erklärt er, das den Nationen, wegen ihres Unglaubens
Barmherzigkeit erwiesen wurde und so wie jetzt die Israeliten Ungehorasm
sind, ihnen Barmherzigkeit erwiesen wird.
Schließlich schließt der Apostel Paulus mit krönenden
Worten in den Versen 33-36 dieses Thema ab.
Weitere Schriftstellen die das fleischliche Israel betreffen:
Jer. 30:7-17
Sach. 12:1-10
Offb. 1:7
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