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Trost für die in Lauterkeit Wandelnden |
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In meiner Lauterkeit hast du mich aufrecht gehalten und mich vor dich gestellt auf ewig. - Ps. 41:12 |
Wenn unser natürliches Herz einer Untersuchung bedarf wieviel mehr das sinnbildliche, das geistige Herz. Gott untersucht es; und wir sollten das auch tun. Wir alle sind unvollkommen und können daher den gerechten Maßstäben Gottes nicht völlig entsprechen. Denn wir alle straucheln in vieler Hinsicht, ob im Reden oder im Handeln. (Jak. 3:2) Daher verstehen wir unter dem Begriff der Lauterkeit des Herzens vielmehr die Ganzherzigkeit oder die völlige Herzensweihung Gott und seinem Willen gegenüber. Diese Lauterkeit zu bewahren ist uns möglich, wenn wir fest an unseren Himmlischen Vater glauben, ihm unerschütterlich vertrauen und uns auf seine Macht, uns zu retten, verlassen. Nur
auf Gott vertraut still meine Seele, Wie klar und schön ist doch in diesen Psalmworten gesagt, daß wir in jeder schwierigen Situation und in jeder schmerzlichen Erfahrung, die an uns herantritt, sofort im Herzen still werden und all unser Vertrauen nur auf unseren gütigen Himmlischen Vater richten sollen. Eine große Wolke um uns Wir bilden sozusagen das
Ende einer langen Kette von treuen Zeugen Gottes. Sie geht bis auf
Abel zurück, und zu ihr gehören außer Abel Männer und Frauen wie Henoch,
Noah, Abraham, Sara, Isaak, Jakob, Joseph, Moses, Rahab, Gideon usw.
(s. Hebr 11:1-12:1) Trotz schwerster Versuchungen wich auch Hiob nicht
vom Wege Gottes ab. Vorbehaltlos vertraute er auf den Höchsten. Fest
bewahrte er die Lauterkeit seines Herzens (Hiob 27:5,5), und auch
durch seine Treue machte er Gottes Widersacher zum Lügner Welchen
Sinn das Leiden hat, Ohne Zweifel sucht der
Widersacher Christen zu verschlingen, ob mit menschlichen
oder mit dämonischen Mitteln. (1. Pet. 5:8) Satan benutzt Drangsale
oder andere Schwierigkeiten, um unser Verhältnis zu unserem Himmlischen
Vater zu zerstören, so daß wir wankelmütig werden und unsere Ungebeugtheit
aufgeben. Er ist ein gerissener Gegner Unterschätzen wir ihn nicht.
Er kennt die Neigung des Herzens zur Sünde, und er kann sich einen
Weg hineinbohren, wenn unsere Wachsamkeit nachläßt. Gab er nicht Judas
Iskariot ins Herz, den Herrn zu verraten? (Joh. 13:2) Doch keineswegs
sind wir all dem schutzlos preisgegeben. Unterwerfet euch nun
Gott. Widerstehet dem Teufel, und er wird von euch fliehen.
- Jak. 4:7 Da Prüfungen aber eine gewisse Zeit anhalten können, müssen wir uns im Ausharren üben. Der Apostel Paulus ermahnte die hebräischen Christen, der vorigen Tage zu gedenken, in denen sie viel Kampf der Leiden erduldeten. Er fügte hinzu: Denn ihr bedürft des Ausharrens, auf daß ihr; nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontraget. (Hebr. 10:32-36) Was heißt: die Verheißung davontragen? Bedeutet es nicht, den Herrn zu sehen, wie er ist (1. Joh.3:2), ihm gleichgemacht zu werden und MitSegner zu werden für alle Geschlechter der Erde? Diese beglückende Zusicherung unseres großen Gottes ist eine feste Grundlage für die Gewißheit, daß wir in jeder Lebenslage, auch in der größten Bedrängnis, ganz still und vertrauensvoll sein können. ER allein ist unsere Zuflucht, und wird nach seiner Verheißung sicherlich alle unsere Angelegenheiten zu unserem Besten, das heißt: zu unserem höchsten Wohlergehen überwalten. Unerschöpflicher Trost Manche Situationen müssen wir vielleicht bis zum Ende unseres Pilgerlaufes ertragen, aber bedenken wir: anhaltende Prüfungen geben uns die Gelegenheit, unsere Ergebenheit Gott gegenüber zu beweisen und sein Herz zu erfreuen. (s. Spr. 27:11) Gleichzeitig erhalten wir von Ihm die Kraft, die nötig ist, um in Treue auszuharren. Der Apostel Paulus schrieb: Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt. (Phil. 4:13) Dieser Zusicherung können wir Glauben schenken, denn sie bewahrheitet sich immer wieder an eurer Brüderschaft, die in der Welt ist. - s.l. Pet. 5:9,10 Gott bewahrt uns mit Hilfe seines heiligen Geistes. Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr! Denn der Geist der Herrlichkeit und der Geist Gottes ruht auf euch. - 1. Pet. 4:14 Gott tröstet uns auch durch die Erhörung unserer Gebete. Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christo Jesu. - Phil. 4:6,7; siehe auch Ps. 65:2 Ja, es ist tröstlich zu
wissen, daß ER uns in all unseren Drangsalen bewahren wird. Er ist
der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, der uns tröstet
in all unserer Drangsal. (2. Kon 1:3,4) Gott ist uns Zuflucht
und Stärke, eine Hilfe, reichlich gefunden in Drangsalen. (Ps.
46:1 ff) Was gibt uns dies doch einen gewaltigen Ansporn und frohen
Mut, unserem Himmlischen Vater in völliger Hingabe und Treue zu dienen
und allezeit ergeben zu bleiben! Aus Gottes Wort Trost schöpfen Gottes Wort ist eine unerschöpfliche
Quelle der Ermunterung. (s. Röm. 15:4) Wird nicht unser Vertrauen
zu Jhwh als zu einem unvergleichlichen Befreier gestärkt, wenn wir
beispielsweise den Bericht über das Wunder der Befreiung Israels aus
Ägypten oder über die Bewahrung der Juden in den Tagen der Königin
Esther lesen? Und welche Unbilden und Demütigungen hat Joseph geduldig
ertragen, ehe er vom Pharao erhöht wurde? Sicher können wir daraus
lernen, daß Gottes Kinder dank der Kraft, die er verleiht, Leiden
ertragen können. Vertrauen bewahren in den Gott des Trostes Es ist eine beglückende
Glaubensgewißheit, daß Gott niemals seine sich ihm geweihten Kinder
verlassen wird. (Ps. 23:4; 37:28) Auch ist es eine Hilfe, daran zu
denken, daß durch unser Ausharren unser Vater in den Himmeln geehrt
und verherrlicht wird. Das Herz Gottes auf diese Weise zu erfreuen,
ist ganz sicherlich ein Vorrecht. - Spr. 23:15,16 Denn
Jhwh, Gott, ist Sonne und Schild;
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